Diese sind nach DIN EN 13986:2004, DIN 1052:2004-08 und prEN1995-1-1 geregelt. Nutzungklassen definieren die möglichen klimatischen Verhältnisse, unter welchen Holzbaustoffe eingesetzt werden dürfen und legen fest, welche Bemessungswerte für einen statischen Nachweis herangezogen werden können.
Nutzungsklasse 1 gehören Bauteile an, die in allseitig geschlossenen und beheizbaren Räumen verwendet werden. Diese Bauteile erreichen eine mittlere Ausgleichsfeuchte von ca. 12%. Sie stellt sich bei einem Umgebungsklima von 20°C und einer relativen Luftfeuchte von 65% ein, welche nur für einige Wochen pro Jahr überschritten wird.
Nutzungsklasse 2 gehören alle Bauteile in offenen, überdachten Konstruktionen, die nicht direkt der Witterung ausgesetzt sind. Diese Bauteile erreichen eine mittlere Ausgleichsfeuchte von ca. 20%. Sie stellt sich bei einem Umgebungsklima von 20°C und einer relativen Luftfeuchte von überwiegend 85% ein. Die Bedingungen dürfen aber für einige Wochen im Jahr überschritten werden.
Nutzungsklasse 3 werden alle frei der Witterung ausgesetzten Bauteile zugeordnet, für die sich infolge der Einbausituation eine mittlere Ausgleichsfeuchte von mehr als 20% einstellt. Hierzu zählen beispielsweise Bauteile von Brücken, Masten und ähnlichen Bauwerkstypen.